Darauf kommt es beim PC-Kauf an - Teil 1: Grundwissen

Artikel | Veröffentlicht am 12.09.2014
Darauf kommt es beim PC-Kauf an - Teil 1: Grundwissen

In diesem Mehrteiler zeigen wir, worauf beim PC-Kauf zu achten und welche Ausstattung je nach Anwendung empfehlenswert ist. Hierfür sehen wir uns Kategorien wie "Einsteiger-PC", "Home-Office-PC", "Gaming-PC", "Multimedia-PC", etc. genauer an und sagen Ihnen, wie der zugehörige Rechner aussehen sollte.

Spricht man mit Leuten, die ihren betagten Rechner durch einen neuen, schnelleren Computer ersetzen wollen, hört man oft ein- und dieselbe Frage: "Was muss mein neuer PC alles können, damit er meinen Bedürfnissen am besten entspricht?". Und natürlich stellt sich immer die Frage, was dieser Rechner kosten darf. Zugegeben, das sind zwar zwei Fragen, doch beide gehören fest zusammen, da sich die Mindestanforderungen eines PCs in der Ausstattung und damit im Preis widerspiegeln.

Doch worauf kommt es beim PC-Kauf wirklich an und was bedeutet das für die Anwendungen, die ich auf dem zugehörigen Rechner nutzen kann? Diese Kriterien sind bei der Neuanschaffung eines PCs zu beachten:

Der Prozessor: Das Herzstück eines PCs, oft auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet, ist für nahezu sämtliche Berechnungen zuständig, die das Ausführen der installierten Software und des Betriebssystems wie Windows 8 übernehmen. Daher gilt beim Kauf des passenden Rechners: Wenn Sie nur einfache Anwendungen wie E-Mail oder Textverarbeitung nutzen, können Sie die Wahl des Prozessors vernachlässigen. Bei Spielen oder Multimedia-Anwendungen sieht das anders aus: Da sollten Sie zu einer möglichst schnellen CPU wie dem Intel Core i7 greifen.

Der Arbeitsspeicher: Neben dem Prozessor ist die Wahl des richtig dimensionierten Hauptspeichers (RAM, für Random Access Memory) von entscheidender Bedeutung, wenn Sie auf leistungshungrige Anwendungen setzen. In den meisten Rechnern reichen 4 Gigabyte völlig aus. Wenn Sie allerdings Videos am PC schneiden oder mit großen Fotos hantieren, sollten es 8 oder mehr Gigabyte RAM sein.

Der Festplattenspeicher: Sind Sie (Hobby-)Fotograf oder drehen Sie leidenschaftlich gern Videos auf Familienfeiern oder ähnlichen Veranstaltungen, die sie dann am PC zusammenschneiden? Dann kommen Sie um eine große Festplatte nicht umhin. Standardmäßig sind 500 Gigabyte völlig ausreichend, wenn Sie den PC hauptsächlich zu Office- oder Internetzwecken nutzen. Legen Sie allerdings viele Bilder und Videos auf der Platte ab, sollte diese mindestens 1 Terabyte ( = 1.000 Gigabyte) Speicherkapazität bieten, vielleicht sogar mehr. Dabei unterscheiden sich die Preise kaum noch, da Festplatten ständig günstiger werden.

Speichertipp: Falls Sie Ihren Daten, dem Betriebssystem und Ihren Anwendungen einen Zusatz-Turbo spendieren wollen, empfehlen wir interne SSD-Speicherkomponenten, die zwar ein wenig mehr kosten als Festplatten, aber dafür zahlreiche Vorzüge gegenüber den rotierenden Speichermedien bieten.

Die Grafikkarte: Im Laufe der letzten Jahre ist die ehemals externe Grafikkarte (die sich in einem Steckplatz des PCs befand) als Grafikchip auf den Prozessor gewandert und verrichtet dort sehr gute Dienste, zumindest für all diejenigen Anwendungen, bei denen es auf die Berechnung von 3D-Daten nicht ankommt. Daher kann man grundsätzlich sagen, dass vor allem Spiele-PCs mit einer leistungsfähigen Grafikkarte ausgestattet sein sollten, die für schnelle, ruckelfreie und hochaufgelöste 3D-Bilder sorgen. Das gilt auch für Spezial-Anwendungen, die im Bereich der Simulation angesiedelt sind. Hierfür sind Standard-PCs allerdings eher ungeeignet.

Weiteres Zubehör: Neben den eingebauten PC-Bauteilen kommen beim Kauf des neuen Rechners oft weitere Komponenten infrage, die das Arbeiten oder Spielen mit dem PC komfortabler gestalten. Dazu gehört beispielsweise ein DVD-Brenner, mit dem Daten regelmäßig gesichert werden können. Aber auch externe Festplatten sind eine Überlegung wert, wenn man beispielsweise seine Daten zentral innerhalb des Netzwerks via WLAN-Router speichern will. Und natürlich kommt man nicht um die passenden Anwendungen herum, falls sich diese noch nicht auf dem Rechner befinden.

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