Wie das Internet funktioniert - Teil 7: Onlineshops

Artikel | Veröffentlicht am 15.12.2016
Wie das Internet funktioniert - Teil 7: Onlineshops

Die ersten Schritte des Internets datieren aus dem Jahr 1957, seitdem erfindet sich das weltweit umspannende Netz quasi täglich neu. Mit diesem 7-teiligen Special zeigt SONA Knowledge Base, wie das Internet funktioniert und warum es mittlerweile unverzichtbar ist. Teil 7 beschäftigt sich mit Onlineshops, ohne die heutzutage Shoppen nicht mehr denkbar ist.

Was haben tchibo.de, amazon.com und ikea.com gemeinsam? Sie wurden erst kürzlich im Rahmen einer großen Verbraucherbefragung zu den besten Onlineshops ihrer Kategorie gekürt. Allein diese Aufzählung zeigt, wo die Reise der Webshops hingeht: Anstatt in das nächstgelegene Geschäft zu gehen, tippt man am PC die Internetseite seines bevorzugten Shops in den Webbrowser, und schon steht die gesamte Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung. Und das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, an jedem Ort.

Der Aufstieg des Onlineshoppings - geschichtliche Einblicke

Ende der 1980er Jahr erfindet der Brite Michael Aldrich eine Technik, mit deren Hilfe über ein modifiziertes Fernsehgerät via Telefonleitung Waren bestellt werden können - das Onlineshopping ist geboren. Knapp 14 Jahre später gehen amazon.com, ebay.com und dell.com online, was den endgültigen Durchbruch des Onlineshoppings einläutet. Eine Grundvoraussetzung hierfür bot der Netscape Navigator, der erste Webbrowser mit SSL-Verschlüsselung, was das sichere Bezahlen via Internet überhaupt erst ermöglichte.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Kommerzialisierung von Onlineshops datiert aus dem Jahr 2000. Da stellte Google seine Werbeplattform Google AdWords vor, mit der Shopbetreiber mithilfe von Werbeanzeigen auf ihr Angebot aufmerksam machen konnten. Damit schritt das Einkaufen via Webbrowser unaufhörlich voran. So vermeldete im Jahr 2008 der US-amerikanische Onlinehandel einen Gesamtumsatz von 204 Milliarden Dollar - Tendenz gewaltig steigend.

Preise, kurze Lieferzeiten, Bewertungen - das zeichnet seriöse Onlineshops aus

Doch was zeichnet einen seriösen und guten Onlineshop aus? Nun, hierfür sind diverse Kriterien wichtig. So sollte die Preispolitik sehr ausgewogen sein, denn zu billig funktioniert genauso wenig wie zu teuer (außer man heißt Apple). Außerdem sollten die Gesamtpreise transparent sein, es sollten also alle Zusatzkosten wie die für die Lieferung mit einem Blick erkennbar sein. Apropos Lieferzeit: Ein wichtiges Kriterium für viele Käufer ist eine möglichst kurze Lieferzeit. Aktuell können nur ganz wenige Shops eine Auslieferung am selben Tag garantieren, aber auch in diesem Bereich geht der technische Fortschritt mit Riesenschritten voran.

Auch ein gutes und ebenfalls transparentes Bewertungssystem kann wichtig sein und den Kaufanreiz steigern. Zu guter Letzt steht und fällt ein erfolgreicher Onlineshop mit kurzen Ladezeiten seiner Inhalte. Denn muss ein potentieller Käufer nur eine Sekunde zu lang warten, ist er möglicherweise schon wieder weg und kauft bei der Konkurrenz ein.

Auf die richtige Shop-Plattform kommt es an

Gerade weil die Leistungsfähigkeit eines Onlineshops weit oben in der Gunst der Käufer steht, geht der Erfolg eines Webshops mit der richtigen Wahl der Shop-Plattform einher. So sollte der Onlineshop mit den Anforderungen der zunehmenden Zahl an Verkäufen wachsen können, ohne dass jedes Mal am sogenannten Backend etwas geändert werden muss. Aber auch das Produktsortiment sollte sich möglichst flexibel verwalten lassen. Und natürlich sollte die Onlineshop-Software kontinuierlich gepflegt werden, nützliche Funktionen bieten und vor allem eine intuitive Bedienung garantieren. Solch eine leistungsstarke Software ist beispielsweise Magento, das aus diesen und anderen Gründen bei zahlreichen Onlineshops zum Einsatz kommt.

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