Wie das Internet funktioniert - Teil 3: Webseiten

Artikel | Veröffentlicht am 17.10.2016
Wie das Internet funktioniert - Teil 3: Webseiten

Die ersten Schritte des Internets datieren aus dem Jahr 1957, seitdem erfindet sich das weltweit umspannende Netz quasi täglich neu. Mit diesem 7-teiligen Special zeigt SONA Knowledge Base, wie das Web funktioniert und warum es mittlerweile unverzichtbar ist. Teil 3 beschäftigt sich mit der Funktionsweise von Webseiten.

Im zweiten Teil dieses siebenteiligen Internet-Specials zeigen wir, wie das World Wide Web funktioniert. Ein wesentlicher Bestandteil davon sind die Webseiten, auf denen man Informationen auf einem Server für den öffentlichen Zugang bereitstellen kann. Aber auch Videos (z.B. Youtube), Musik (z.B. Soundcloud) und andere Inhalte (auch Content genannt) lassen sich auf Internetseiten so präsentieren und verfügbar machen, dass sie per Mausklick abgerufen werden können. Wie aber muss dieser (multimediale) Content aufbereitet sein, damit er sich als Webseite darstellen lässt? Das zeigt der folgende Beitrag.

CSS-Dateien bestimmen das Aussehen einer Webseiten

Grundsätzlich gilt: Auf einer Webseite befindet sich stets eine Mischung aus Texten, Bildern und anderen Elementen, die in einer bestimmten Art und Weise dargestellt werden. Hierbei legt eine HTML-Datei das Gerüst der Inhalt fest. Das Aussehen der Webseite hingegen wird mithilfe von Vereinbarungen definiert, die in einer CSS-Datei gespeichert werden. CSS steht für Cascading Style Sheets und beschreibt, wie einzelne Textabschnitte, Überschriften usw. aussehen. Hiermit werden zum Beispiel die Schriftgrößen festgelegt, welche Farben die einzelnen Textelemente aufweisen sollen und vieles mehr.

Webseiten heute: Dynamisches Laden von Webinhalten aus Datenbanken

Auf vielen Webseiten und Blogs werden Internetinhalte dynamisch erzeugt. Das bedeutet, dass sämtliche Texte, Bilder und andere Elemente in einer Datenbank abgelegt werden. Daraus wird mithilfe einer speziellen Programmiersprache, meistens PH, die zugrunde liegende Webseite zur Laufzeit erstellt. Der große Vorteil einer dynamischen Webseite sind die schnellen Ladezeiten, da nur der Inhalt geladen werden muss, den der Anwender sehen will. Allerdings ist hierfür auch eine leistungsfähige Datenbank erforderlich, die die angeforderten Daten möglichst schnell bereitstellen kann.

So stellt man eigene Inhalte auf einer Webseite zur Verfügung

Für das Bereitstellen von Webinhalten benötigt man drei Dinge: einen Webserver, auf dem der Content gespeichert und über HTML-/CSS-Befehle grafisch aufbereitet wird. Eine Domain wie www.ctt.de, die man von einem der großen Domain Service Provider wie United Domains bereitgestellt bekommt. Und eine aus vielen Zahlen bestehende IP-Adresse, mit deren Hilfe der Server weltweit eindeutig erreichbar ist. Damit nun der Webseitenname und die zugehörige IP-Adresse eindeutig zugeordnet werden und die Webseite anhand des Domainnamens aufgerufen werden kann, speichern sogenannte DNS-Server (Domain Name System) auf speziellen Internetservern das Pärchen Domainname & IP-Adresse in einer großen Tabelle, aus der hervorgeht, welche IP-Adresse zu welchem Domainnamen gehört.

Auf das richtige Webformat kommt es an

Nicht jedes Bildformat-, Ton- und Videoformat kann nativ, also ohne ein zugehöriges Zusatzprogramm, per Webbrowser angerufen und darstellt werden. Bei den Bildern kommen vor allem die Formate JPEG, PNP und GIF zum Einsatz, in Sachen Video dominieren MPEG-4 und Apple Quicktime. Will man ganz sicher gehen, dass die eigenen Multimedia-Inhalte auf möglichst vielen Rechnern im jeweils installierten Webbrowser dargestellt werden können, stellt man die Webseite oder Inhalte im Flash- oder HTML5-Format bereit. Das garantiert eine größtmögliche Kompatibilität mit den aktuellen Browsern wie Microsoft Internet Explorer und Edge, Google Chrome, Mozilla Firefox sowie Apple Safari.

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