Darauf kommt es beim PC-Kauf an - Teil 3: Der Office-PC

Artikel | Veröffentlicht am 22.09.2014
Darauf kommt es beim PC-Kauf an - Teil 3: Der Office-PC

In diesem Mehrteiler zeigen wir, worauf beim PC-Kauf zu achten und welche Ausstattung je nach Anwendung empfehlenswert ist. Hierfür sehen wir uns Kategorien wie "Einsteiger-PC", "Home-Office-PC", "Gaming-PC", "Multimedia-PC", etc. genauer an und sagen Ihnen, wie der zugehörige Rechner aussehen sollte.

Im ersten Teil dieses großen Kaufberatungsmehrteilers haben wir gezeigt, welche PC-Komponenten für welche Aufgaben zuständig ist und was man beim Erwerb seines Traumrechners beachten sollte. Im heutigen dritten Teil sehen wir uns die PC-Modelle genauer an, die für Anwendungen wie Microsoft Office, E-Mail und Co. geeignet sind. Damit Sie genau wissen, auf welche Ausstattung es ankommt und was damit möglich ist.

Der typische Office-PC: Intel Core i5, 4 bis 8 GB RAM und 500 bis 1000 GB Festplatte

Der typische Office-PC unterliegt keinen besonderen Anforderungen, da meist nur Anwendungen darauf installiert werden, die wenig Rechenpower und keine enormen Ausstattungsmerkmale erfordern. Daher weist ein klassischer Office-PC folgende Merkmale auf:

Prozessor (CPU): Im typischen Office-PC kommt meist ein durchschnittlich leistungsfähiger Intel Core-Prozessor vom Typ i5 zum Einsatz. Diese CPU ist mittlerweile mit bis zu vier Kernen ausgestattet, die mit 3 Gigahertz und mehr getaktet werden. Damit bieten diese Prozessoren ausreichende Leistungsreserven, falls man nach dem PC-Kauf Anwendungen installieren möchte, die mehr Rechenpower als geplant in Anspruch nehmen.

Arbeitsspeicher (RAM): Typischerweise steckt in einem Office-PC 4 Gigabyte RAM, was für Anwendungen wie Microsoft Office, Open Office, E-Mail und Co. völlig ausreichend ist. Gerade in Kombination mit Windows 8 oder Windows 7 sind Sie mit 4 GB Arbeitsspeicher auf der sicheren Seite. Falls Sie etwas zukunftssicherer investieren wollen, darf der neue Bürorechner auch 8 Gigabyte aufweisen.

Ausbautipp: Je nach Mainboard, auf dem sich die internen Komponenten wie CPU und RAM befinden, sollten Sie darauf achten, dass von Haus aus nicht sämtliche RAM-Steckplätze belegt sind. Investieren Sie also bei 4 Gigabyte lieber in zwei 2-GB-Riegel als in vier 1-GB-Riegel, die möglicherweise den kompletten Arbeitsspeicherbereich des Mainboards belegen.

Festplatte (HDD): Da Office- und E-Mail-Programme meist keine allzu großen Dateien generieren, steht beim Kauf eines Office-PCs die eingebaute Festplatte nicht so sehr im Vordergrund. In Zahlen bedeutet das: 500 Gigabyte, also ein halbes Terabyte, ist für diesen PC-Typ völlig ausreichend. Falls Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie auch zu 1-Terabyte-Platten greifen. Und wenn es Ihnen mehr auf Tempo und weniger auf die Speicherkapazität ankommt, sollten Sie den Einsatz einer SSD-Komponente in Erwägung ziehen.

Zusätzliche Peripherie: Standardmäßig ist in einen Office-PC ein DVD-Brenner eingebaut, mit dem sich die Daten in regelmäßigen Abständen auf ein passendes Medium zu Sicherungszwecken schreiben lassen. Allerdings ist das in Zeiten von Cloud-Diensten und immer günstiger werdenden externen Festplatten nicht unbedingt erforderlich. Ein regelmäßiges Backup sollten Sie allerdings auf jeden Fall durchführen.

Neben diesen Speichermedien gehört in jedes Büro ein guter Drucker oder besser noch ein sogenanntes Multifunktionsgerät, das sich als Drucker, Kopierer, Scanner und Faxgerät einsetzen lässt. Aber auch der passende WLAN-Router gehört in ein perfekt eingerichtetes Büro.

Mehr Informationen zum Thema PC-Kauf gibt es in weiteren Teilen:

Teil 1: Darauf kommt es beim PC-Kauf an - Teil 1: Grundwissen

Teil 2: Darauf kommt es beim PC-Kauf an - Teil 2: Die verschiedenen Computertypen

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